Projekt "Gesund leben - fit für`s Leben" am bischöflichen Mädchengymnasium Münster

Förderung für die "Projektwoche Gesundheit"

Die Schulstiftung im Bistum Münster fördert den Bereich "Gesundheit" an der Marienschule. Die verantwortliche Lehrerin und vor allem die Schulleitung sehen darin nicht nur eine große Anerkennung ihrer Arbeit, sondern auch handfeste Unterstützung.

"Fair streiten – wie soll das denn gehen? Wenn ich mich streite, dann geht bei mir immer die Post ab. Da können sich die anderen warm anziehen! Na ja, ich bin gespannt. Ist mal was anderes als sonst."

Wie diese Schülerin aus der 5. Klasse waren viele Marienschülerinnen der Klassen 5 bis 9 motiviert, aufgeregt und neugierig während der Projektwoche unter dem Motto "Gesund leben - fit für`s Leben" im Februar diesen Jahres.

Während der Projektwoche konnten die Schülerinnen jeweils an einem besonderen Themenschwerpunkt zur Gesundheitserziehung teilnehmen.
Die Jahrgangsstufen 5 bis 9 arbeiteten einige Stunden oder über den gesamten Schulvormittag an Themen, die sie außerhalb des normalen Lehrstoffs "fit für’s Leben" machen sollten.

Die Form der Projektwoche ermöglicht eine andere Art des Lernens und stellt eine Abwechslung vom Unterrichtsalltag dar. "Die vielen praktischen Übungen und interessanten, neuen Informationen haben mir Spaß gemacht und wirklich was gebracht", so eine Schülerin.

Die Themenbereiche sollten die Vielfalt und Vernetzungen des Themas Gesundheit auf körperlicher, geistiger, psychischer, kommunikativer und sozialer Ebene verdeutlichen.

Folgende Themen wurden be-/bzw. erarbeitet:

  • Jahrgangsstufe 5: Fair Streiten lernen
  • Jahrgangsstufe 6: Verantwortungsvoller Umgang mit neuen Medien
  • Jahrgangsstufe 7: Klassengemeinschaft stärken
  • Jahrgangsstufe 8: Stärkung der eigenen Position: Gewaltprävention
  • Jahrgangsstufe 9: Gefährdungen durch Alkohol oder Drogen
Verantwortungsvoller Umgang mit den neuen Medien (Klasse 6).
Klassengemeinschaft stärken (Klasse 7).

Fragestellungen wie Fairness, Toleranz und Zivilcourage im Umgang miteinander, aber auch der Zugewinn von Medienkompetenz und die Auseinandersetzung mit Verlockungen und Gefährdungen durch Alkohol oder Drogenkonsum standen im Fokus.

Alle Schülerinnen konnten eigene Erfahrungen einbringen und in kleinen Rollenspielen Strategien im Umgang mit dem jeweiligen Thema erproben und reflektieren.

"Gerade weil Schule zu einem sehr großen Anteil den Alltag der Schülerinnen bestimmt, ist es wichtig, hier Raum zu schaffen mit dem Ziel, allen Schülerinnen die Komplexität des Themenfeldes "Gesund leben und Gesundheit erhalten" näher zu bringen und durch eigene Erfahrungen und Erleben alle in ihrer eigenen gesundheitsförderlichen  Lebensweise zu bestärken", so Schulleiter Arno Fischedick. "Ein zentraler Aspekt ist hierbei die Präventionsarbeit, um die Schülerinnen zu stärken und Gefährdungen vorzubeugen".

Indem die Themen in den einzelnen Jahrgangsstufen im Schulprogramm fest verankert wurden, haben die Schülerinnen die Möglichkeit, sich im Laufe der Jahre mit allen Projektbausteinen auseinanderzusetzen und alle Themenbereiche während ihrer Schulzeit zu vertiefen.

Nach dem in die Projektwoche zusätzlich integrierten Elternabend zum Thema "Umgang mit neuen Medien" brachte es eine Mutter auf den Punkt: "Mir wurde noch einmal bewusst, wie dramatisch sich unser Alltag durch technische Entwicklungen wie das Internet und Mobilfon verändert hat und welche Herausforderungen dies für unsere Kinder mit sich bringt."

Die Projektwoche möchte mit ihrer Arbeit auf diese veränderte Lebensumwelt von Jugendlichen und deren Herausforderungen eingehen und Hilfestellungen anbieten.

Hervorzuheben ist das sehr beachtliche Engagement aller Beteiligten für die Projektwoche und die gelungene Kooperation.

Die finanzielle Unterstützung durch die Katholische Schulstiftung im Bistum Münster gewährleistet ein hochwertiges Angebot, wofür wir sehr dankbar sind.

Auch Anfang 2017 wird eine gleichartige Fortsetzung und Vertiefung von der Schulkoordinatorin in Zusammenarbeit mit der Schulleitung, vielen Lehrkräften, Eltern und Schülerinnen, sowie externen Referentinnen und Referenten organisiert. Denn: "Wer bewusst lebt, bleibt gesünder".

Kontakt

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im Bistum Münster


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